AG Schwentner, FB Physik, Freie Universität Berlin

Einige Erinnerungen zur Lasersicherheit


Im folgenden Text werden die für unser Labor relevanten wichtigsten Punkte zusammengefasst. Die Unfallverhütungsvorschrift Laserstrahlung gibt sehr detaillierte allgemeine Anweisungen (wobei dort "DA" jeweils ein Link zu weiteren Erläuterungen ist).

Laser können in unterschiedlicher Weise gefährlich werden:

Die Laser sind in Geräteklassen eingeteilt. Dabei bedeutet eine niedrige Zahl eine geringere Gefährdungsklasse als eine hohe Zahl, die Skala endet mit 4. Im Labor sind praktisch außer den Justierlasern alle Lasser in Schutzklasse 4, d.h. sogar gestreute oder reflektierte Strahlung kann für den Menschen gefährlich werden.

Naturgemäß sind die Menschen, die direkt am Laser arbeiten besonders gefährdet. Andererseits kennen sie sich mit den Geräten besonders gut aus. Zur Erinnerung hier die Regeln für den Aufbau von Lasern und Strahlengängen . Es ist wohl selbstverständlich, daß neue Mitarbeiter sorgfältig eingearbeitet und danach noch beobachtet werden müssen.

Zwei Unfallberichte , die die Folgen recht deutlich schildern mahnen, daß auch (oder besonders?) erfahrene Mitarbeiter gefährdet sind:
eye damaged by laser bzw. accident report

Laserbereich: Raum, in dem die maximal zulässige Bestrahlung (MZB) des Auges - auch zufällig - überschritten werden kann. Dieses Gebiet muß klar erkennbar abgetrennt sein vom übrigen Raum; eine Warnlampe teilt mit, ob gerade mit Laserstrahlung gearbeitet wird. Sachfremde dürfen nicht in den Laserbereich - weitere Hinweise zum Thema "Zugang".

Und wenn dann doch etwas nicht richtig läuft? Verhalten im Gefahrenfall


research group | Sicherheit im Labor
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ingeborg.twesten@physik.fu-berlin.de july 6, 2000